Wie wichtig Musik für mein weiteres Leben sein würde,  begriff ich, als ich mit zehn Jahren das Klavierspiel für mich entdeckte. Das beglückende Gefühl, völlig in den Klängen aufzugehen und immer mehr Zutrauen in meine musikalischen  Fähigkeiten zu gewinnen bildete ein wunderbar bestärkendes Gegengewicht zu vielfach leidvollen schulischen Lernerfahrungen. Für meinen musikalischen und tänzerischen Werdegang stellte der 1967 begonnene Klavierunterricht die entscheidenden Weichen: In den Jahren 1975 bis 1979 studierte ich Rhythmik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Seit 1976 fasziniert mich der Stepptanz, den ich parallel erlernte - begleitet von zahlreichen Workshops und Auftritten in England, der Schweiz und in Deutschland. Der sich ein Jahr später anschließende Schlagzeugunterricht brachte mir zudem vielfache Banderfahrungen und das Erproben verschiedenster Stilrichtungen ein. Von 1983 bis 1986 absolvierte ich eine Zusatzausbildung im Bereich der Tanzpädagogik in Frankreich (Straßburg); seit 1987 begeistern mich Latin-, Rock-, Funky- und afrikanische Rhythmen, die ich in Conga- und Kpanlogounterricht bei verschiedenen LehrerInnen erwarb.  Langjährige Unterrichtserfahrung in New Dance, Kontaktimprovisation, Jazzdance, afrikanischem Tanz, Flamenco, Tango, Salsa, Escrima-Stockkampf, Yoga und Feldenkrais geht in meine ganzheitlich ausgerichtete musikpädagogische Arbeit ein. Mit Klavier, Conga, Bongo, Kpanlogo, Cajon, Schlagzeug, Kleinpercussion, Gitarre, Sopran- und Altflöte verfüge ich über vielfältige Instrumentenkenntnisse. Neben eigener Unterrichtstätigkeit – seit 1987 auch in meinem Studio "Tanzboden" -arbeite ich als Dozentin an Fachschulen in Bremen und Hamburg und biete Fortbildungen und Workshops für LehrerInnen, ErzieherInnen, MusikerInnen und TänzerInnen an. In meinem Unterricht  führe ich Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit viel Einfühlungsvermögen und strukturiert an neue Lerninhalte heran und spreche dabei gezielt alle Ebenen des Lernens an – auch der Einbezug des Körpers spielt eine große Rolle. Selbst komplexe musikalische oder choreographische Zusammenhänge lassen sich so mühelos-spielerisch erlernen und nachhaltig verankern. Im Mittelpunkt stehen dabei positive Lernerfahrungen ohne Leistungsdruck, die eigene Fähigkeiten erlebbar machen und innerlich motivieren. Meine schönen Erlebnisse mit der Musik vermittle ich auch meinen Schülerinnen und Schülern und bestärke sie in ihren mitgebrachten Fähigkeiten und der Freude an Musik und Bewegung. Dabei gehe ich individuell auf sie ein und schaue, welchen eigenen kreativen Zugang zu Musik, Tanz und Rhythmik sie brauchen, um ihre Talente entfalten zu können. Viele TeilnehmerInnen entscheiden sich selbst nach einem anstrengenden Arbeitstag für den Unterricht, „denn hier kommen wir aus dem Kopf rein in Bewegung und Musik. Wir denken nicht mehr an Alltagssorgen und Probleme, spüren den Körper wieder - und nehmen viel positive Energie mit nach Hause, neben dem guten Gefühl, etwas Neues gelernt zu haben.“